
Heute früh haben wir uns mal etwas
Kultur gegönnt. Da ich ja am Montagvormittag noch irgendwann zur Arbeit gehen musste,
haben wir uns entschlossen mit unserem Besuch aus Kanada, Rainer und Kerstin,
um 9 Uhr morgens (Early Bird) eine geführte Tour durch die Sydney Opera zu
machen.
Während der einstündigen Führung
gab es natürlich viel Wissenswertes über das Wahrzeichen von Sydney zu lernen.
So z.B. dass der Bau ursprünglich über drei Jahre und einem Budget von 7
Millionen Dollar angedacht war. Am Ende hat es die Australier jedoch 107
Millionen Dollar und 14 Jahre Wartezeit gekostet. So gesehen sind die Elbphilharmonie
und der Großflughafen Berlin-Brandenburg wohl noch im grünen Bereich oder wie
der Australier so schön sagt „no worries mate“ (keine Sorgen Kumpel). Da kann
der Deutsche sich wohl noch etwas Gelassenheit abschauen ;-).
Auf jeden Fall war der Einblick in die innere und äußere Architektur der Oper sehr beeindruckend wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann. Schade nur, dass der Dänische Architekt und Urheber der Konstruktion Jorn Utzon sein Werk nie gesehen hat. Nach einem Streit mit der Australischen Regierung verließ er 1966 (sieben Jahre vor der Eröffnung der Oper) das Land und kam nie wieder zurück...
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