Die für
Australien mehr oder weniger erfolgreichen olympischen Spiele gehen zu Ende –
immerhin wird man wohl vor dem Zwergnachbarn Neuseeland im Medaillenspiegel
enden – und wir haben uns entschlossen dieses Wochenende mal ganz im Zeichen
des Sports zu gestalten.

Am Samstagabend
gingen wir dann auch ins ANZ Stadium im Olympic Park und schauten uns unsere
erste Partie Australien Rules Football, kurz Footy genannt, an. Für nicht Regelkundige,
die wir definitiv waren, mutet das gesamte Spiel etwas merkwürdig an, hat
jedoch einen hohen Unterhaltungswert, da schnell gespielt wird und es viele
Tore/ Punkte gibt. Eine Kurzzusammenfassung: jedes Team hat 18 Spieler und es
ist praktisch alles erlaubt um das Ei (der elliptische Ball) zwischen die
Pfosten (das Tor) der gegnerischen Mannschaft zu kicken. Es wird also fröhlich
geschupst, getreten und auch mal handfest zugelangt was das Zeug hält und
dennoch - Achtung! – haben wir nicht ein einziges Ärzteteam auf dem Rasen
gesehen und keine Spielunterbrechung/ -verzögerung wegen Foulspiels miterlebt. Da
ist man vom Europäischen Fußball anderes gewöhnt.
Auf jeden Fall ist auf dem
Rasen eine Menge los, da neben den besagten 36 Spielern sich ca. 10 Schiedsrichter,
2 Messenger (übermitteln Nachrichten der 5 Trainer) und 4 Caterer (ich habe sie
jetzt mal so genannt weil sie während des laufenden Spiels Verpflegung aufs
Feld bringen, werde die genaue Bezeichnung aber noch recherchieren) tummeln.
Nun ja, nach viermal 20 Minuten musste sich unsere Heimmannschaft die Sydney Swans leider den Collingwood Magpies (Elstern) mit 70 zu 78 geschlagen geben. Trotzdem blieb bei den 45.000
Zuschauern im Stadion die Stimmung gut und wir werden uns bald die Play-Offs
anschauen.
Das zweite große
Sportevent an diesem Wochenende war der 14 km lange City2Surf Lauf (frei übersetzt:
von der Stadt zum Surfstrand) am Sonntag mit einer gewaltigen Teilnehmerzahl von 85.000 Läufern.
Startpunkt war der Hyde Park im Central Business District (kurz CBD) und dann
ging es über Kings Cross immer nach Osten Richtung Bondi Beach. Da es sich um
einen Wohltätigkeitslauf handelte, wurde den Teilnehmern geraten Kleidungsstücke,
die sie nach dem Start nicht mehr brauchen (z.B. Jacken zum Warmhalten) einfach
auf die Straße zu werfen, wo sie dann von Helfern eingesammelt und gespendet wurden. Man musste am Anfang also auf der Hut sein, dass man nicht plötzlich eine
alte Sportjacke oder Hose im Gesicht hatte. Danach ging es dann bei
durchwachsenem Wetter aber mit begeisterten Zuschauern über hüglige 14 km zum
Strand, wo meine Firma ihre gesponserten Teilnehmer mit einer Beach Party und
Verpflegung empfing. Erschöpft
aber glücklich ließ es sich hier dann auch gut ein paar Stunden bei Live Musik
und ein paar Bierchen aushalten…




Sportlich, sportlich... Ich schau gleich mal, wann es in Sydney einen Halbmarathon gibt, obwohl Du hast ja fast die Distanz zurückgelegt ;)
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Löschen19 Mai 2013, biste dabei? ;)
Löschenhabe ich gerade vergessen, praktisch am selben Wochenende war CityNight in Berlin und unsere Prognos-Shirts sahen sehr ähnlich aus :)
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