Samstag, 15. Dezember 2012

Tief im Westen, wo die Sonne… (im Meer untergeht)

Sorry, aber wir waren ein bisschen schreibfaul in den letzten Wochen. Dabei sind so viele Sachen passiert, dass wir wahrscheinlich die gesamten Weihnachtsfeiertage mit dem Nachreichen von Berichten verbringen könnten, über Western Australia, Weihnachtsstimmung in Sydney, Neues aus der Rubrik „Andere Länder, andere Tiere“  (Stichwort: SIE ist wieder da!) und Georgs Ankunft in Sydney (auch eine Art Advent).  Aber eines nach dem anderen.

Zunächst waren wir mit dem Holger eine Woche in Western Australia und haben einen Road Trip in den Südwesten unternommen. Ja genau, wie damals vor acht Jahren (die älteren Leser des Blogs wie Michael H. und Kathrin G. werden sich noch dunkel daran erinnern) hieß es rein in das gemietete Bayswater Auto und dann den Highway No. 1 immer Richtung Süden. Kurz den Delphinen in Bunbury gewunken, rauf auf den Torpedo Rock, Surfen im Ozean und ein Schlückchen Rotwein in Margaret River. Alles fast wie zu Studentenzeiten.




Fazit, die Delphine sind freundlicher geworden und mögen die Publicity, die Backpacker Hostels sind mehr heruntergekommen (Renovierung dringend notwendig) und der Wein ist nach wie vor lecker – hab ich mir jedenfalls erzählen lassen (ich war leider Fahrer…). Der Torpedo Rock steht immer noch und wurde jetzt auf Facebook verewigt und Surfen in Western Australia macht nach wie vor Spaß, ist aber verdammt anstrengend. Haie haben wir übrigens nicht gesehen.

Danach ging es dann weiter in die Karri Wälder, wo man bis zu 80 Meter hohe Eukalyptusbäume sehen kann (auf einige darf man sogar raufklettern). Dann weiter Richtung Osten nach Denmark und Albany. Hier haben wir uns für drei Nächte ein Ferienhaus in „the middle of nowhere“ gegönnt.  Jeden Abend BBQ, Kaminfeuer und morgens Frühstück auf der Terrasse, man kann sich daran gewöhnen. Natürlich haben wir tagsüber auch die umliegenden National Parks unsicher gemacht und den „Gap“, die „Blowing Holes“, „Natural Bridge“, „Misery Beach“,  „Green’s Pool“ und die „Elephant Rocks“ bestaunt.

Natürlich gab es auch wieder den obligatorischen Abstecher zur Alpacca Farm, und ja, sie hatten auch wieder Kängurubabys zum Knuddeln.


Nach sechs Tagen hieß es dann zurück nach Perth, um unserem alten Freund Barry einen Besuch abzustatten. Perth verändert sich zurzeit im Eiltempo und man kann nur erahnen, wo die Entwicklung noch hingehen wird  - der Mining Boom macht‘s möglich. Am Sonntag haben wir uns dann von Barry und Holger getrennt (Holger ist noch weiter in den Norden gefahren) und sind schweren Herzens wieder ins Flugzeug zurück nach Sydney gestiegen, wo der Alltag auf uns wartete…


Anbei schon mal ein paar Fotos von dieser Reise, die wir mit unserer Kamera geschossen haben. Wir warten schon ungeduldig auf das „Best of“ vom Holger und werden es dann bei Zeiten nachreichen.

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