Mittwoch, 25. April 2012

Reisebericht Teil 4: Zurück nach Sydney

Nachdem wir die Nacht in Huskission verbracht hatten, stand am nächsten Morgen dann endlich der Booderee NP auf dem Programm. Booderee bedeutet „Bucht des Überflusses“ bzw. „ Fülle von Fisch“. 1995 wurde dieses Gebiet an die heimische Aboriginal Community zurückgegeben und wird seitdem von diesen erfolgreich verwaltet und gepflegt. Wir genossen bei einem Spaziergang die schönen, weißen Strände sowie den Ausblick auf den Ozean von den Ruinen des Cape St. George Leuchtturms.
Anschließend machten wir uns auf zur Fahrt um die Jervis Bay herum, hielten mittags für Fish & Chips noch mal in Huskission, bevor wir dann auf die nördliche Halbinsel fuhren. Diese ist zwar Naturschutzgebiet, aber gleichzeitig auch Truppenübungsgelände der Luftwaffe und dann zeitweise für Besucher gesperrt. Jedoch zum Glück nicht an diesem Tag, so dass wir nach Angabe unserer Namen, Adressen und Autodetails von einem netten Offizier einen Pincode für die Ausfahrt erhielten und dann das Eingangstor passieren durften. Unser Ziel war eine kleine geschützte Bucht namens Honeymoon Bay, die bei strahlendem Sonnenschein zum Baden einlud.
Als die Sonne langsam tiefer sank, machten wir uns wieder auf den Weg zum Highway, um unsere Fahrt nach Norden fortzusetzen. Ziel für den Abend war der Killaleastate Park, der für seine Surfstrände berühmt ist. Dank der guten Ausstattung auf dem Campingplatz, klang unser Abend nach einem „Sundowner“ mit einem schönen Barbeque aus.




Nach einem Abstecher am nächsten Morgen zu den Surfstränden, wo sich diverse Surfer auf ihren Brettern sitzend und auf die perfekte Welle wartend im Wasser sammelten, ging es weiter den Scenic Drive die Küste entlang bis nach Wollongong. 
Dies ist eine Industrieküstenstadt mit vielen Stränden. Allerdings erschienen uns diese nicht besonders einladend, da sich Frachter auf dem Ozean bis zum Horizont stapelten und hinter den Dünen die Schornsteine der Fabriken standen. Zudem schlug das Wetter langsam um und immer mehr Wolken zogen auf. Insofern fuhren wir nach einer kleinen Pause zügig weiter zum Royal NP vor den Toren Sydneys. Dort allerdings blieb nur noch Zeit für einen Besuch beim Visitor Center, um Informationen zu Wanderungen und Camping-möglichkeiten im Park einzuholen. Dieser NP ist von Sydney aus gut zu erreichen und daher ideal für zukünftige Tages-bzw. Wochenendausflüge.
Nun stand allerdings erst mal die Räumung und Rückgabe unseres Blümchenbusses auf dem Programm. Wir quälten uns durch den Stadtverkehr und rollten um 16:00 Uhr auf den Hof der Autovermietung - perfektes Timing, denn um 16:15 Uhr war Abgabeschluss.  Und damit endete unser Urlaub.

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