An diesem Morgen (21.03.) stand erst mal ausschlafen auf dem Programm, anschließend genossen wir ausgiebig die Warmwasserduschen des Campingplatzes und machten uns dann daran, unser Frühstück zuzubereiten.
So dachten wir zumindest, ein paar kleine neugierige gefiederte Gesellen sahen das aber ganz anders, so dass wir vor allem unser Brot und Obst aktiv verteidigen mussten. Daneben gab es auch noch andere Wegelagerer am Pambula Beach - Frühstück mit Kängurus! Nach einem kleinen Strandspaziergang packten wir unseren Camper und machten uns über die Stadt Eden auf in den Ben Boyd NP.Unser Frühstück konnten wir am nächsten Morgen dann wieder ungestört und in Ruhe genießen. Der Ozean ersetzte uns die Dusche und nach einem gemütlichen Vormittag am Strand, fuhren wir weiter die Küsten entlang gen Norden.

Weiter ging's durch den Ort Batemans Bay zum Murramarang NP, genauer gesagt zum Depot Beach, den wir uns als Nachtlager ausgeguckt hatten. Die letzten Sonnenscheinstunden des Tages verbrachten wir dann am Strand mit Baden, Muscheln sammeln und einem kleinen Spaziergang. Am Strand waren wir nicht allein, auch eine Gruppe Kängurus genoss dort die letzten Sonnenstrahlen des Tages und vor allem das frische Grass, dass dank eines kleinen Flüsschens am Rand gut zu wachsen schien.
Am nächsten Tag zog es uns dann wieder ins Landesinnere. Im Lonely Planet wurde eine Wanderung auf den Pigeon House Mountain empfohlen. Genauer gesagt wurde nicht die Wanderung, sonder der exzellente Rundumblick, den man von oben hätte, empfohlen.
Wir hatten zumindest Blut geleckt und quälten den Hippie-Camper über Waschbrett- und Schlaglochpisten zum Fuße des Berges. Dort angekommen, packten wir schnell einen Rucksack mit Mittagsimbiss und Wasserflaschen ein und dann ging's los... immer schön steil den Berg hoch (gefühlte Steigung von 20%) über Stock und Stein, so dass wir nach 20 Minuten schweißgebadet waren und keuchten. Netterweise machten uns alle entgegenkommenden Wanderer Mut, dass es nicht mehr lange dauern würde. Allerdings brauchten wir dank einiger Pausen noch gut weitere 100 Minuten bis wir erschöpft auf dem Plateau oben standen. Die Aussicht dafür war allerdings auch herrlich. Nach einer Mittagspause mit Weitsicht, machten wir uns gestärkt auf den Abstieg und diesmal sprachen wir allen Aufsteigenden Mut zu. Auch der Abstieg kostete Kraft und zog sich, vor allem da Martin umgeknickt war und die letzten 800 Meter zum Parkplatz humpelte.Fortsetzung folgt

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